Tourismusbeauftragter Ernst Hinsken, MdB zur Eröffnung des Weitwanderweges Romantische Straße: Wandern - Naturerlebnis, Gesundheitsfaktor und Wachstumsmarkt
Datum: 27.9.2006 - Heute eröffnete der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, MdB Ernst Hinsken, in Würzburg den Weitwanderweg Romantische Straße. Dabei würdigte er den Erfolg der bereits 1950 ins Leben gerufenen ältesten, bekanntesten und nach wie vor erfolgreichsten touristischen Route Deutschlands: 'Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Romantische Straße haben die beteiligten Kommunen hier bereits sehr frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und für ein besonders schönes und typisches Stück Deutschland eine echte Marke entwickelt. Sie können somit bis heute vom Wettbewerbsvorteil profitieren.'
Hinsken unterstrich weiter die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Wanderns. Die Zahl der Bundesbürger, die gelegentlich oder häufig wandern, sei von 53 % im Jahr 2001 auf 63 % im vergangenen Jahr gestiegen. So gebe es heute knapp 41 Mio. Wanderfreunde, die jährlich 12 Mrd. ¤ für das Wandern ausgeben. Davon entfallen laut Schätzung 2,5 Mrd. ¤ auf Essen und Trinken. Neben dem Gastgewerbe profitieren auch die Ausrüster und Sportartikelhersteller vom Wachstumstrend.
Der Regierungsbeauftragte forderte die Kommunalpolitiker und Tourismusverantwortlichen auf, die Chancen für Wachstum und Arbeitsplätze im Tourismus verstärkt zu nutzen und aktuelle Trends kreativ in touristische Angebote umzusetzen. 'Der neue Weitwanderweg bedient gleich mehrere Nachfragetrends. Er bietet Potenziale für das wachsende Gesundheitsbewusstsein unserer Menschen, für den Trend zu naturnahen Urlaubsformen, aber auch für den Städte- und Kulturtourismus, den die Deutsche Zentrale für Tourismus im kommenden Jahr zum Schwerpunkt ihrer Auslandswerbung macht', sagte Hinsken. Er warb gleichzeitig für die bundesländerübergreifende Profilierung und gemeinsame Vermarktung der Wanderwege unter dem Titel 'Wanderbares Deutschland'.
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