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Havanna (spanisch La Habana, vollständige Bezeichnung San Cristóbal de La Habana), ist die Hauptstadt von Kuba und zugleich eigenständige Provinz. Havanna ist mit 2.201.610 Einwohnern (Volkszählung 2002) die größte Stadt in der Karibik.

Besonders sehenswert ist die Altstadt Havannas, mit ihren barocken und neoklassischen Monumenten, die zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen gehört. Sie wurde bereits 1982 unter das UNESCO Weltkulturerbe gestellt, und wird seitdem stückweise restauriert. Außerdem sehenswert ist der ehemalige Sitz der spanischen Gouverneure, das Castillo de la Real Fuerza, sowie die Hafenfestung auf der östlichen Seite der Einfahrt zur Bahia, La Cabaña.

Weitgehend von jeglicher Restaurierung verschont geblieben ist der Stadtteil Centro de la Habana, der sich westlich des Prado bis an den Malecon erstreckt. Dies ist gleichzeitig eines der ärmsten Viertel der Stadt, in das sich nur selten Touristen verirren. Die Bausubstanz hier ist überwiegend von Zerfall geprägt. Ein Besuch dieses Bereichs der Stadt bietet einen realistischeren Einblick in die Lebensbedingungen der kubanischen Bevölkerung als der Besuch der für den Tourismus hergerichteten Bereiche der Stadt, wie z.B. Habana Vieja oder Vedado.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Havanna aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

 
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