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Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln und Teil der spanischen Provinz Las Palmas.
210 km von der Nordwestküste Afrikas entfernt liegt die annähernd kreisrunde Vulkaninsel mit einem Durchmesser von ca. 45 km und einer Fläche von 1.532 km2 zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten bei 28° nördlicher Breite und 15° 35' westlicher Länge. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pozo de las Nieves. Auf Grund seiner klimatischen und geographischen Vielfalt, seiner differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent” beschrieben. Aus dem Bergland des Inselinneren führen viele Trockentäler, die barrancos, bis an die Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht ergiebig sein können, füllen sich diese barrancos zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden sie deshalb stark ausgebaut und befestigt.
Mit über 800.000 Einwohnern, von denen etwa 378.000 in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria leben, ist Gran Canaria die bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Jährlich besuchen 2,2 Millionen Menschen das Herzstück der Kanarischen Inseln, vor allem das touristische Zentrum Gran Canarias im Süden der Insel mit den Orten Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín. Besonders in Deutschland oder den nordeuropäischen Ländern ist Gran Canaria als Reiseziel beliebt, auch bei jenen, die im Winter ein mildes, frühlingshaftes Klima bevorzugen.
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